PRIVATPRAXIS24
Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Behandlungsschwerpunkte

 Im Zentrum meiner Therapien* stehen folgende Themen:

  • Angststörungen,
  • Phobische Störungen,
  • Panikstörungen, 
  • Zwangsstörungen, 
  • akute Belastungsreaktionen
  • Anpassungsstörungen, 
  • Sinnkrisen, 
  • Depressionen
  • Trauer, 
  • Burn-out.

Hinweis: Vor jeder  psychotherapeutischen Behandlung sollte eine Abklärung stattfinden, ob eventuell eine organische Funktionsstörungen Ursache des Leidens darstellt. Hierzu empfiehlt es sich, sich an den Hausarzt oder einen entsprechenden Facharzt zu wenden.

Oft wird die Frage gestellt: Was behandelt der Heilpraktiker für Psychotherapie? Nach der Internationalen Klassifikation psychischer Störungen (ICD 10, Kapitel V [F]) sind das folgende psychische Krankheitsbilder:

Depressive Verstimmungen, u.a. die sogenannte Dysthymia, Neurotische, Belastungs- und Somatoforme Störungen (Angstzuständen, Phobien, Panikstörungen, Zwangsstörungen, Posttraumatische Belastungsstörungen, Anpassungsstörungen), Eßstörungen z.B. Anorexie, Bulimie, nichtorganische Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus (nichtorganische Schlafstörungen), sexuelle Störungen, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, Entwicklungsstörungen, Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend (z.B. ADS / ADHS).  

Somit behandeln Heilpraktiker für Psychotherapie: Neurosen, Psychosomatische Krankheiten, Persönlichkeitsstörungen.

Sie gewähren: Unterstützung in belastenden Lebenssituationen, Prävention durch Psychotherapie, Rehabilitationen durch Psychotherapie


Was ist heilkundliche Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz? 

In der wörtlichen Übersetzung bedeutet Psychotherapie zweierlei: Zum einen die Behandlung der Seele bzw. seelischer Probleme, zum anderen eine Behandlung mit ‚seelischen’ Mitteln, im Gegensatz zu beispielsweise medikamentöser Behandlung durch Psychopharmaka.

Psychotherapie darf entsprechend der Gesetzgebung in Deutschland ausschließlich von Fachärzten für Psychotherapie oder von Psychologischen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeuten, von Heilpraktikern sowie Heilpraktikern für Psychotherapie durchgeführt werden. Nach alledem ist das Berufsrecht als Standesrecht der Heilpraktiker gefestigt. Nach § 1 (1) HeilPrG ist die Ausübung der Heilkunde ohne Erlaubnis verboten und ausschließlich dem approbierten Arzt und dem Heilpraktiker mit Erlaubnis vorbehalten.

Die Heilpraktiker arbeiten eigenverantwortlich in Diagnose und Therapie als Heilkundige im Gesundheitswesen.

Heilpraktiker ist eine in Deutschland geschützte Berufsbezeichnung für Personen, die nach dem deutschen Heilpraktikergesetz eine staatliche Erlaubnis besitzen, die Heilkunde auszuüben, ohne über eine ärztliche Approbation zu verfügen.

Der Heilpraktikerberuf ist kein Ausbildungs-, sondern ein Zulassungsberuf. Nach erfolgreich bestandener Überprüfung durch das staatliche Gesundheitsamt wird die Erlaubnis erteilt zur "Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung".

Gegenstand der Überprüfung sind in erster Linie die Kenntnisse und Fähigkeiten des Kandidaten auf schulmedizinischem Gebiet: Es soll sichergestellt werden, daß der Betreffende grundlegende Untersuchungsmethoden kennt und beherrscht, differential- diagnostisch Krankheiten, insbesondere bei bedrohlichem Verlauf erkennen kann, die Grenzen seiner eigenen therapeutischen Möglichkeiten richtig einschätzen kann und die dem aktuellen medizinischen Standard entsprechenden Behandlungsmethoden kennt.

Diese Erlaubnis berechtigt den Heilpraktiker zur Untersuchung, Diagnosestellung und Behandlung von seelischen und körperlichen Erkrankungen im direkten Auftrag des Patienten ohne Überweisung durch einen Arzt.

Nach seiner Niederlassung ist der Heilpraktiker dazu verpflichtet, sich regelmäßig weiterzubilden, um sich auf dem neuesten Stand des medizinischen Wissens zu halten. Im Rahmen seiner Sorgfaltspflicht darf er nur diejenigen Methoden anwenden, für die er ausreichend ausgebildet und auf dem aktuellen Wissenstand ist. Er unterliegt in seiner Praxisführung der Aufsicht des zuständigen Gesundheitsamtes.

Der Bundesgerichtshof führte hierzu sinngemäß aus: „Heilpraktiker müssen die Voraussetzungen fachgemäßer Behandlungen kennen und beachten. Solange kein ausreichendes medizinisches Fachwissen und Können erworben wurde, dürfen keine Methoden angewendet werden, deren Indikationsstellungen oder Risiken sonst eine medizinisch-wissenschaftliche Ausbildung erfordern. Danach sind Heilpraktiker verpflichtet, sich eine ausreichende Sachkunde über die von ihnen angewendeten Behandlungsweisen, einschließlich ihrer Risiken, vor allem die richtigen Techniken für deren gefahrlose Anwendung anzueignen.“

„Darüber hinaus ist er selbstverständlich auch verpflichtet, sich über die Fortschritte der Heilkunde und auch anderweitig gewonnene Erkenntnisse von Nutzen und Risiken der von ihm angewendeten Heilverfahren zu informieren“ (Grundsatzurteil Bundesgerichtshof v. 29.01.1991)

     

Gründe für eine Psychotherapie können sein:

Permanente Gesundheitsstörung, häufige Beschwerden ohne erkennbare Ursachen, häufige Niedergeschlagenheit, ständige Gereiztheit, unerklärlicher Leistungsverlust, permanente Müdigkeit, ständige Streitsucht, ausgeprägte Angstgefühle, Schlafstörungen, Appetitstörungen.

Kein seelischen Krankheitsbegriffe sind:

Lebenskrisen, berufliche Probleme, familiäre Konflikte, Beziehungsprobleme. Hierin können Ratsuchende auch von Psychologischen Beratern, Sozialpädagogen, Theologen und Supervisoren begleitet werden.