PRIVATPRAXIS24
Praxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Das Beratungskonzept

Im humanistischen Ansatz wird angenommen, dass Menschen weder durch starke biologische bestimmte Triebe oder Instinktkräfte getrieben noch durch allgegenwärtige Umweltbestimmungen manipuliert werden. Sie sind eigenverantwortliche, aktive Wesen, von Natur aus gut und fähig, ihren eigenen Weg zu wählen. Sie streben nach dem Guten und der Verwirklichung ihrer Möglichkeiten, suchen nach Veränderungen, planen ihr Leben und geben ihm eine Struktur, um eine optimale Selbstverwirklichung zu erreichen.

Personzentrierte Psychotherapie zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie so nah wie möglich an der Erfahrung von Klienten und Therapeuten und an der unmittelbar aktuellen Beziehung zwischen Therapeuten und Klienten orientiert ist. Damit stellt sie die Praxis eines Menschenbildes dar, das den Menschen als Person versteht. Das schließt ein, wie er durch Erfahrung in Beziehungen geworden ist und wie er sich in die Zukunft weiter entwickeln kann. Dem Klienten wird die Fähigkeit zugetraut, bei entsprechender Begleitung aus eigener Kraft sein Leben zu meistern und mit seinen Problemen zurechtzukommen. Einem Menschen begegnen bedeutet also, nun speziell aus therapeutischer Sicht betrachtet, ihm Raum und Freiheit zu geben, sich aus eigenem Vermögen zu entfalten und durch die personale Gegenwärtigkeit des Therapeuten diesen Entwicklungsprozess des Klienten zu fördern. Dies steht jeder Absicht und allem Handeln aus einer Rolle oder Funktion heraus entgegen. Begegnung ist nach Martin Buber (1962/63) unter anderem vielmehr gekennzeichnet durch ‚Authentizität’, ‚Akzeptanz’ und durch ‚Innewerden’ als ‚personale Vergegenwärtigung’.

In der Personzentrierten Psychotherapie geht es nicht um Problemlösung, sondern um die persönliche Entwicklung, wobei ich als Therapeut Begleiter und Förderer dieser Entwicklung statt Experte für psychische Probleme und deren Lösung bin.  Als Therapeut weiß ich, Lösungen unserer Konflikte und Krisen liegen in uns selbst.

Rogers formulierte drei für mich verbindliche Grundhaltungen des Therapeuten:

Empathie: „Ich versuche, das, was mir mein Klient erzählt und zeigt, in seinem Bezugsrahmen zu verstehen. Nicht wie ich es verstehe, sondern wie er es versteht. Ich versuche, meine Einfühlung so zu richten, dass ich so nah wie möglich an die Art und Weise herankomme, wie jemand in seiner Welt lebt, so gut es mir eben gelingt. Das klingt einfach, ist aber bei Personen, die meiner Welt fern sind, sehr schwer.”

Akzeptanz: „Ohne Bedingungen zu stellen, ‚leichtgläubig’, akzeptiere ich, wie es bei dieser Person ist. Das heisst nicht: einverstanden sein. Aber trotzdem ist immer diese innere Haltung da: aha, so ist das in dir entstanden, erzähl mir, ich will verstehen, worum genau es geht.”

Kongruenz: „Ich bin kein alter ego, kein Spiegel, keine Papagei-Karikatur, ich habe Zugang zu meinem eigenen inneren Erleben, bin mit mir in Kontakt mit dem, was in mir läuft in Bezug auf unser gemeinsames Projekt, in Bezug auf unsere Beziehung. Ich bin jederzeit bereit, das auch mitzuteilen, wenn es dem Prozess dient. Ich bin selber Person, ‚von Person zu Person’ bin ich präsent, gegenwärtig.”

 

Im Kontext der Personzentrierten Psychotherapie nutze ich Schwerpunktmäßig folgende Verfahren: 

die Psychosoziale Kunsttherapie (IFKTP)®, das Autogene Training, die Progressive Muskelentspannung,
die Biographiearbeit, die Lösungsorientierte Kurzzeittherapie und die Reinkarnationstherapie.